Die Gründung der Abtei Santa Maria geht auf die Jahre 730–735 zurück. Im Jahr 899 wurde sie von den Ungarn geplündert, später jedoch wiedererrichtet und im 10. Jahrhundert zusätzlich befestigt. Im Jahr 967 schenkte Kaiser Otto I. die Abtei Rodoaldo, dem Patriarchen von Aquilea. Von 1441 bis 1786 besaß sie dann den Status einer Kommende, die religiöse Rechtsprechung oblag ab 1818 erneut der Diözese Concordia. Im Jahr 1921 erhielt Santa Maria schließlich den Status einer Abtei zurück.
Die Errichtung des ersten Mauerrings erfolgte im 10. Jahrhundert nach den Zerstörungen durch die Ungarn. Die Fassade schmückt ein Fresko des Markuslöwen vom Ende des 15. Jahrhunderts, unmittelbar darunter befindet sich ein Flachrelief mit dem Wappen des Kardinals Grimani. Das Fresko links davon zeigt ebenfalls das Wappen Grimanis, während das Fresko auf der rechten Seite ein Wappen mit Kreuz darstellt, dessen Herkunft nicht bekannt ist.
Durch den Eingangsturm gelangt man in einen großflächigen, vor kurzem neu gepflasterten Hof, um den sich die wichtigsten Gebäude der Abtei reihen. Hier befindet sich auch der aus Ziegeln gemauerte Glockenturm.