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Die Cattedrale Santo Stefano Protomartire
Via Roma, 58, 30023 Concordia Sagittaria, Italia ( 900 m vom Zentrum) - Karte anzeigen

Beschreibung

Die heutige dem Hl. Stefan geweihte Kathedrale ist die jüngste einer Reihe von Kathedralen, die im Laufe der Zeit in Concordia Sagittaria errichtet wurden.

Die erste wurde Ende des 4. Jahrhunderts erbaut und im Zuge der Invasion der Hunnen im Jahr 452 zerstört. Die darauffolgende Kathedrale ertrank in den Fluten des Hochwassers des Flusses Lemene Mitte des 6. Jahrhunderts, woraufhin im 11. und später noch einmal im 14. Jahrhundert weitere Kathedralen errichtet wurden.

Im Jahr 1466 begann man schließlich, auf Wunsch des Bischofs Antonio Feletto, mit dem Bau der heutigen Kathedrale, die im 19. Jahrhundert mit der Errichtung des Chors abgeschlossen wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde unter dem Episkopat von Monsignor Francesco Isola außerdem die aktuelle Fassade gestaltet und die Cappella dei Martiri hinzugefügt, in deren Krypta die Reliquien aufbewahrt werden. Die Außenmauer der Kirche besticht durch ihre unverputzte Ziegelfassade.

In der Mitte der Schaufassade, die die Form der drei Schiffe nachzeichnet (facciata a salienti), befindet sich das große Eingangstor, ein Stück darüber eine Rosette. Die Fassaden der Seitenschiffe zieren je ein Rundbogenfenster. Rechts neben der Kirche befindet sich zudem der 28 m hohe Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert mit zwei Reihen Doppelbogenfenstern auf allen Seiten sowie die Taufkirche mit kleiner Kuppel, deren Grundriss ein griechisches Kreuz darstellt.

An der Außenseite der Apsis in gotischem Stil sind vier hohe Doppelbogenfenster zu sehen. Der Innenraum zeigt im Grundriss ein lateinisches Kreuz und wird von zwei Reihen Rundbogen, gestützt auf viereckige Pfeiler mit Halbsäulen, in drei Schiffe unterteilt. In der Märtyrerkappelle, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch den späteren Kardinal Celso Benigno Luigi Costantini ausgebaut wurde, befindet sich ein Altarbild von Alessandro Varotari, genannt Padovanino.



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Sa 11 Jun 2022 + 19 Daten
Erlebnisparcours zwischen Kunst und Wissenschaft. 

Eine sehr originelle Ausstellung basierend auf der Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft, ein vielschichtiges Erlebnis, bei dem die Kunst von Luigi Russolo und die Kunst von Renzo Bergamo miteinander verbunden sind. Renzo Bergamo ist zum ersten Mal in seiner Heimatstadt mit über 90 Werken vertreten. 
Es wird eine ungewöhnliche Ausstellung sein, ein echtes Sinneserlebnis, das den Besucher zwischen den Werken von Renzo Bergamo tauchen wird, in einem Licht- und Videopfad, um die künstlerische Geschichte des Portogruaro-Malers zu erzählen.
Ein Pfad, um die Verbindung zwischen dem futuristischen Komponisten Luigi Russolo und dem Künstler, der eine neue Sprache zwischen Wissenschaft und Malerei erforscht hat, hervorzuheben. 

Die Ausstellung ist weit verbreitet, sie beginnt am Hauptgebäude des Palazzo Vescovile und schlägt eine Ausstellung vor, die das Rathaus von Portogruaro, das Theater Russolo und die Ausstellungshalle "Space Mazzini" von Lugugnana umfasst.

Öffnungszeiten Ausstellung Palazzo Vescovile: von Dienstag bis Donnerstag, 14.30-18.30 Uhr, Freitag 14.30-19.30 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00-19.00 Uhr. Montag: geschlossen. 
Für Gruppen und Schulklassen, Führungen auf Reservation mit aussergewöhnlichen Öffnungen am Morgen und Montag.

Info und Buchung: Tel. 0421 564136 | info@palazzovescovile.it www.lartedellafisica.it
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