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Museen und Hinterland

Das Hinterland von Bibione bietet eine enorme Vielfalt von Natur und Kultur, die sich zu einem harmonischen Ganzen verbinden und einen Urlaub bieten, der keine Wünsche offen lässt.

Dreh- und Angelpunkt sind aber meist der Strand und das Meer. Die Synergie zwischen Küste und Hinterland bietet den Besuchern neue Erlebnisse und Möglichkeiten. Was finden Sie hier in dieser Gegend? Kleine historische Ortschaften, Museen, Ausgrabungsstätten, Natur, einen Verbund aus landwirtschaftlichen Betrieben, bei denen Sie die typischen Erzeugnisse dieser Gebiete probieren können.

Was diese Gegend aber noch mehr aufwertet, ist die Entscheidung für eine sanfte Nutzung. Dadurch werden die Stadt und ihre Umgebung nicht als getrennt, sondern vielmehr als ein Ganzes empfunden.

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Das allgemeine Stadtmuseum ist im Torre di Sant’Agnese in der Altstadt von Portogruaro untergebracht. Es wurde im Jahr 1999 eröffnet und bietet einen Überblick über die Geschichte der Stadt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Die hier katalogisierten Fundstücke geben Zeugnis über die verschiedensten Aspekte des öffentlichen, privaten, gesellschaftlichen und religiösen Lebens der Stadt. So umfasst die Sammlung etwa zahlreiche Steinwappen adliger Familien aus Portogruaro, Statuen, Patere, Inschriften und Keramiken. Zu den wertvollsten Ausstellungsstücken zählt insbesondere eine Reihe von Drucken aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter auch ein Portrait von Quintino Sella, das ihn als Mitglied der Accademia dei Lincei im Jahr 1877 verewigt.
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 Die Fassade der dem Hl. Blasius geweihten Kirche war ursprünglich im Renaissance-Stil gehalten. Im Jahr 1937 brach diese jedoch zusammen und wurde in klassizistischem, neopalladianischem Stil rekonstruiert. Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde die in drei Schiffe unterteilte Kirche schließlich fertiggestellt.
In ihrem Inneren finden sich ein Marmor-Taufbecken von Giovanni Antonio Pilacorte aus dem Jahr 1486 sowie ein Altarbild der Kreuzigung, das Gregorio Lazzarini zugeschrieben wird. Das kostbare Gemälde vermittelt auf ausdrucksstarke Weise die Dramatik der Szene.


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Die jüngste Entdeckung wurde im Jahr 2013 gemacht. Es handelt sich um zwei römische Sarkophage, die außerhalb der Stadtmauern der antiken Stadt gefunden wurden. Das Monument, das sich derzeit im Rathaus befindet, geht auf das 2. Jahrhundert n. Chr. zurück.
Es besteht aus einem Podest aus Kalksteinblöcken aus Aurisina, das ursprünglich aus drei Stufen bestand. Die Höhe beträgt insgesamt 1,3 Meter und der Umfang an der Basis ist 6,5 mal 1,7 Meter.
An der Oberseite des Podestes wurden wie damals die Fragmente der beiden Hauptsarkophage aus verziertem Preconnesium-Marmor, die etwa 1,7 Meter hoch und über 2 Meter lang waren und in der Antike zerstört wurden, aufgestellt.


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Die Basilika Apostolorum Maior, die unter der heutigen Basilika lag, ist Teil des archäologischen Komplexes der Piazza Constantini. Sie wurde über den Überresten von Geschäften mit Wohnräumen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. errichtet und entstand, um die Reliquien einiger christlicher Heiliger aufzunehmen.

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Die kleine Kirche ist die erste Wallfahrtskirche zu Ehren der Heiligen Jungfrau in Italien, die der Madonna di Fatima geweiht wurde.
Im Jahr 1947 begann man auf dem von Conte Gaetano Marzotto geschenkten Stück Land am Stadtrand von Portogruaro entlang der Staatsstraße Treviso–Portogruaro mit den ersten vorbereitenden Arbeiten. Am 13. September 1949 wurden schließlich das Fundament der Kirche und des Klosters abgesteckt und zwei Tage später mit den Grabungsarbeiten begonnen.
Die Weihe der Wallfahrtskirche erfolgte am 13. Mai 1954 durch Bischof Vittorio De Zanche. Seit 1999 befindet sich in dem an die Kirche angrenzenden Kloster außerdem der Sitz des Centro di Evangelizzazione dei Cappuccini del Veneto e Friuli Venezia Giulia.


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Auf einem achteckigen Sockel steht gleich neben dem Rathaus der Kranichbrunnen, eines der Wahrzeichen von Portogruaro. Der Brunnen ist ein Werk von Giovanni Antonio Pilacorte, der ihn im Jahr 1494 gestaltete. Die beiden Kraniche sind ein Werk des Bildhauers Valentino Turchetto aus Portogruaro, sie entstanden im Jahr 1928. Die ursprünglichen Kranichfiguren wurden während der österreichischen Besetzung im Jahr 1917 entfernt und zu Kanonen eingeschmolzen.


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Die dem Heiligen Evangelisten Markus geweihte Kirche in der Ortschaft Corbolone der Gemeinde San Stino di Livenza besticht durch ihren Reichtum an wertvollen Kunstschätzen. Der Grundstein für ihren Bau wurde am 29. Mai 1514 gelegt. Ziel der Arbeiten war es, die alte Capella dell’Annunciata, die bereits 1459 von der gleichnamigen Bruderschaft errichtet worden war, in das neue Gebäude zu integrieren. Den Grundriss bildet daher ein Rechteck mit Apsis, das sich auf der linken Seite zur Kapelle öffnet.
Die Fassade der Kirche ist mit einer Rosette verziert, die von zwei bis zum Boden reichenden Blendbogen flankiert wird. Den Innenraum schmückt unter anderem ein Altar, auf dem zwischen zwei schwarzen Säulen die Pietà steht. Die aus dem Jahr 1585 stammende Skulptur ist ein Werk des Veroneser Künstlers Benedetto Stefani.
Auf dem Hauptaltar befindet sich hingegen die berühmte Pala del Tiziano, das den Hl. Markus lehrend zwischen dem Hl. Sebastian und dem Hl. Rochus zeigt. Die Fresken in der Cappella dell’Annunciata sind das Werk von G. Antonio de Sacchis, genannt il Pordenone.

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Der Industriekonzern Zignago wurde von Graf Gaetano Marzotto, einem Unternehmer, der zu jener Zeit die von seinem Großvater Luigi im neunzehnten Jahrhundert gegründete Textilfirma in Valdagno (VI) leitete, in den Dreißiger Jahren gegründet.
Graf Marzotto erwarb über hunderttausend Hektar Grundfläche in der Gemeinde Villanova, einem Ortsteil der Gemeinde Fossalta di Portogruaro. Hier entstand das neue landwirtschaftliche Zentrum, das für das lokale Produktionsgefüge in Fossalta einen gewaltigen Aufschwung brachte. Die Unternehmen wurden nach dem Vorbild der sozialen Stadt Valdagno geführt mit Wohnungen für die Mitarbeiter, einem Kindergarten, einem Hotel, einem Park, zwei Tennisplätzen, einer Kegelbahn, einem Eislaufplatz, der Kaserne der Carabinieri, dem Krankenhaus und der Spinnereischule.
Noch heute ist die Familie Marzotto der Eigentümer des Industrieunternehmens Zignago Santa Margherita, zu dessen Anlagen in Villanova eine Glasfabrik, eine Leinengarnfabrik und die Weinkellereien zählen.

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