Die Flora von Bibione
Bibione und seine Umgebung ist ein Naturgebiet von grosser biologischer Vielfalt: in Vallesina, im Val Grande und an der Flussmündung des Tagliamentos wachsen viele Pflanzenarten von unterschiedlicher ökologischer Charakteristik.
Frühling ind Herbst sind die geeignetesten Jahreszeiten, um den Kiefernwald von Bibione in all seiner Pracht zu bewundern.
Drei Aspekte verbinden diese Grünzonen und machen sie zu einzigartigen Naturreserven: das Nebeneinander von Alpen-und Mittelmeervegetation, das Vorkommen von Orchideen und das Überleben von seltenen oder nur für diese Zone typischen Arten.
Sie können also in diesem Gebiet die österreichische Schwarzkiefer sehen, die hier seit der Urgeschichte wächst. Es handelt sich um einen grossen Baum mit einem dunkelgrünem, dichten Wipfel voller dunkelbrauner Tannenzapfen. Oder sie können das Sumpfherzblatt bewundern, das man nur selten in der Tiefebene antrifft und eine typische Graspflanze der Sumpfgebiete ist.
Auf einem Spaziergang durch den Kiefernwald können sie wirklich eine Unzahl von Pflanzen finden: Eichen, Schlüsselblumen, Enziangewächse, Sumpffarn, Hopfenbuchen, gelbrote Taglilien, Salomonsiegel, Stachelspargel, stechender Mäusedorn und Sumpf-Siegwurz.
Es gibt auch viele Orchideensorten: wie z.B. das kleine Knabenkraut, das dreizähnige Knabenkraut, das große Zweiblatt, das rote Waldvögelein, das langblättrige Waldvögelein und der violette Dingel.