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#  Die geschichte

Bibione Geschichte

Das Land, auf dem Bibione entstanden ist, liegt am Meer, und gerade dem Meer hat es seinen heutigen Reichtum zu verdanken
. Einst von Fischern bewohnt, wurde diese Tiefebene in den ersten Jahrhunderten n.Chr. von den Römern erobert; die in dieses Land auch Kultur, Sprache, sowie erste Veruche der Urbarmachung und den Bau eines Straßnnetzes brachten: d.h. das gesamte Kulturerbe des Römischen Reiches. 

Um das Jahr Tausend ging das Land der Inseln Bibione in den Besitz der Bischhöfe des nahegelegenen Concordias über. Ein konkretes Zeichen des Zeitwandels: der Beginn des Christentums und der Verfall des Römischen Reiches. Das beweist auch die Krönung Ottos des III. - deutscher Kaiser - zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches 996, was auch die päpstliche Bulle Urbans des III. ein Jahrhundert später bestätigte. 

Mit der Entstehung der Republik Venedig kam auch die Lagune unter deren Herrschaft. Bibione stand nun für Jahrhunderte im Abseits, da es in die wichtigen Ereignisse der politischen Szene nicht miteinbezogen wurde. Das Gebiet wurde erneut Land der Wildnis und Heimat der Fischer. 
Sein Schicksal verknüpfte sich zunächst mit Frankreich, später mit Österreich, das 1798 die Zone besetzte. 
Danach (1805) wurde es erneut von Napoleon erobert. Bibione wurde Teil des Lombardisch-Venetischen Reiches, erklärt von Österreich durch den Vertag von Wien und schliesslich, 1866, schloss es dem italienischen Reich angeschlossen. Unter dieser Herrschaft wurden erneut die Arbeiten – einst von den Römern begonnen –wiederaufgenommen: nämlich die Urbarmachung der Sumpflandschaft zur Sanierung dieser feuchten, verlassenen Malariagebiete. 

Am Anfang des XX. Jahrhunderts wurde eine Genossenschaft gegründet, die die großen Eindämmungs- und Kanalisierungsarbeiten um den Fluß Tagliamento durchführte; diese wurden in den 30er Jahren mit der Urbarmachung von über 10.000 Hektar Land abgeschlossen. Die Urbarmachung geht Hand in Hand mit der Entwicklung von Verkehrswegen und dem Anschluss an die Stromversorgung einher, um diesen Gebieten die Voraussetzungen für Arbeit und Produktion zu verschaffen. 

Das Nadelbaumdickicht, die Sümpfe und die Lagune machen Platz für den Kiefernwald und den goldenen Sand eines der schönsten Strände Italiens. Nunmehr beginnt in den 50er Jahren die touristische Entwicklung Bibiones mit dem Bau der ersten Hotels, der dann immer mehr Fuß fasste und das Stadtbild dieses Badeortes veränderte. Der Name Bibione stammt aus der Vergangenheit, die sog. 
”Insulae Bibioni” lagen, Inseln im Meer aber mit der Lagune durch einen schmalen Landstreifen mti dem Festland verbunden, von denen heute noch archeologische Funde zeugen. 1960 wurde dieser Ortsname offiziell registriert und, fast gleichzeitig, wurde Bibione zum Badeort erklärt. Schon 1961 wurde Bibione im Jahresbuch des Touring Clubs erwähnt und in wenigen Jahrzehnten entwickelte es sich zu einem der wichtigsten Badeorte Europas. 

Von den ersten Gehversuchen bishin zu seiner großartigen Entwicklung sind nur 50 Jahre vergangen. Das aktuelle Stadtbild Bibiones ist ein herausragendes Zwischenziel aber noch nicht sein Endziel.