Pineda

Im hintersten und somit westlichen Teil von Bibione triumphiert der Ökotourismus. Bibione Pineda ist ein wahres Naturparadies, wo der Strand auf die Lagune trifft und sich das Salzwasser des Meeres mit dem Süßwasser vermischt.


Lido del Sole
Facebook Ph: M. Zator

Pineda wurde Bibione auf den alten topographischen Karten genannt, ein Name, der sich vom weitläufigen Strandkiefernwald ableitet, welcher sich hier ausbreitete und von dem noch heute Hunderte Exemplare in den Himmel ragen.
Die Naturlandschaft blieb über die vielen Jahre üppig und unberührt und die Straßen im Stadtzentrum tragen romantische Namen von Blumen und Pflanzen, die an den Duft und die Farben der Natur erinnern.

In Bibione Pineda finden Strandkiefern, Rhododendren, Heidekraut, Tamarisken und zahlreichen Orchideenarten ihren idealen Lebensraum. Für die Urlaubsgäste ist hier das Reich der Stille, wo Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze im Grünen eingebettet liegen.
Inmitten der Piniehaine fehlt es jedoch nicht an Restaurants. Ebenso findet man in den Straßen des Zentrums jede Menge Geschäfte, Restaurants und Pizzerias, wobei einige Lokale direkt auf die herrliche Lagune gehen. Von hier sieht man beim Abendessen die Sommersonne in einem Flammenmeer untergehen.

Bei all dieser Ruhe kommt jedoch auch das Nachtleben nicht zu kurz: Shany Disco Beach, die Diskothek, die zum Tanzen direkt am Meer einlädt, bietet im Sommer einen kostenlosen Shuttle-Service vom Stadtzentrum von Bibione, damit jede Menge Spaß in vollkommener Sicherheit garantiert ist.
Im Sommer werden Unterhaltungsevents in Hülle und Fülle geboten. Feuerwerk, Kinderveranstaltungen und klassische Musikkonzerte (unvergesslich die Vorstellungen der Musiker des venezianischen Teatro La Fenice) in den Parks: im Park der Kirche S. Antonio und im neuen Gemeindepark, der 2012 eröffnet wurde. Im letzten Winkel von Pineda liegt Portobaseleghe, der geschützt liegende Yachthafen, der 400 Segel- und Motorbooten Platz bietet.

Hier können Boote für Ausflüge und zum Hochseefischen ausgeliehen werden und es werden Segelkurse für Kinder und Erwachsene sowie zahlreiche Segelevents organisiert. Der Hafen ist gleichzeitig Sitz von mehreren Wassersportclubs, wie eines Segel-, Hobbyfischer- und Kajakclubs. Letzere Sportart gilt als wahrer Softsport, der gut mit der Naturlandschaft von Bibione harmoniert – die perfekte Art und Weise, um entlang der Kanäle der früheren venetischen Küstenstraße (Litoranea veneta) in absoluter Stille die Lagune, die alten Fischerhütten und den gesamten Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.

Man kann überall mit dem Fahrrad fahren, sowohl im Stadtzentrum wie auch auf dem Radweg direkt am Strand. Dort, wo der schöne Radweg endet, nach dem Campingplatz, liegt ein freier Strandabschnitt, der bei Joggern, Radfahrern und Strandanglern, die vor allem im Frühjahr und im späten Herbst vom Strand aus Sportfischen (Surf casting), besonders beliebt ist.